AGB/Satzung

Allgemeine Geschäftsbedingungen

  • An-/Abmeldeschluss: 2 Tage vor Kursbeginn.
  • Die Kursgebühren sind per Überweisungsträger oder in der 1. Unterrichtsstunde bar zu entrichten.
  • Eine Mitgliedschaft ist für den Besuch der Kurse nicht erforderlich. Mitglieder erhalten jedoch bei allen Kursen eine Ermäßigung von 25 % bzw. Sonderpreise.
  • Übungsgemeinschaften sind für Mitglieder gebührenfrei, wenn der Mitgliedsbeitrag entrichtet wurde.
  • Es werden keine Anmeldebestätigungen Sollte der von Ihnen gewählte Kurs bereits belegt sein oder ausfallen, werden Sie benachrichtigt.
  • Bei Abbruch des Kurses durch den/die Teilnehmer/in werden keine Kursgebühren erstattet. Kursgebühren werden nur erstattet, wenn der Kurs vom Stenografenverein Schleswig abgesagt wird. Ein Rücktritt von der Anmeldung muss spätestens einen Tag vor dem zweiten Veranstaltungstermin schriftlich vorliegen. Das Fernbleiben vom Kurs gilt nicht als Abmeldung.
  • Kurse werden nur dann durchgeführt, wenn sie kostendeckend sind. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand.
  • Sinkt die Teilnehmerzahl unter sechs, kann ein Kurs vom Stenografenverein Schleswig abgesagt werden. Die Gebühren werden dann anteilig berechnet.
  • Für alle Veranstaltungen mit eingeschränktem Rücktrittsrecht gilt folgende Regelung: Die Abmeldung muss schriftlich spätestens vier Tage eingegangen sein.
  • Die Nichteinhaltung der Abmeldefrist verpflichtet zur Zahlung des vollen Preises. In begründeten Einzelfällen ist eine anteilige Rückerstattung möglich.
  • Teilnahmebescheinigungen werden nur bei regelmäßigem Besuch des Unterrichts (mind. 80 %) ausgestellt.
  • Leistungsbescheinigungen werden gegen Gebühr von 50 € je Prüfung abgenommen (10-Minuten-Abschriften, Briefgestaltung, Kurzschrift, Textverarbeitung usw.). Die Bewertung erfolgt nach den Bestimmungen der Industrie- und Handelskammer bzw. des Deutschen Stenografenbundes.
  • Der Stenografenverein haftet nicht für Schäden (Unfall, Sachschaden, Diebstahl usw.), die während des Unterrichts/der Veranstaltung oder auf dem Hin- und Rückweg entstehen.

Allgemeine Informationen

  • Der Stenografenverein Schleswig ist gemeinnützig, wird ehrenamtlich geführt und arbeitet ohne öffentliche Zuschüsse.
  • In den Schulferien findet grundsätzlich kein Unterricht statt.

Mitgliedsbeiträge

langjährige Mitglieder: ab 2017:   6,00 € ab 2018:   7,00 €
neue Mitglieder: ab 2017:   6,00 € ab 2018:   7,00 €
Familienbeitrag[1]: ab 2017: 10,00 € ab 2018: 12,00 €
Jugendliche:[2] ab 2017:   4,50 € ab 2018:   5,00 €
Aufnahmegebühr: einmalig ab 2017: 10,00 € ab 2018: 10,00 €

[1] Ehepartner, Lebensgemeinschaften, Einzelpersonen mit Kindern o. Ä.

[2] 17-Jährige ohne eigenes Einkommen

Sonstiges

  • 10er-Karte für Übungsgemeinschaften               40,00 €
  • 10er-Karte PC-Club                                                  85,00 €/76,50 €
  • Leistungsbescheinigung                                         50,00 €
  • Mitglieder                                                                  25,00 €

Abnahme von Schreibleistungsnachweisen (Stand Januar 2017)

Die Abnahme erfolgt nach den Bedingungen der IHK Flensburg. Schreibzeit: 10 Minuten
Als Textvorlage ist ein mittelschwerer Text aus dem Wirtschaftsleben abzuschreiben. Während der Arbeitszeit darf korrigiert werden.

Die Gebühr für die Ausstellung einer Leistungsbescheinigung beträgt                 50,00 EUR.
Der Besuch eines Übungsabends ohne Abnahme kostet                                            5,00 EUR.
10er Karte                                                                                                                           40,00 EUR
Mitgliedschaft ab 1. Januar 2017 monatlich                                                                  6,00 EUR

Weitere Termine zur Ablegung von Schreibleistungsnachweisen bestehen im Frühjahr – März – (Bundesjugendschreiben und öffentliches Leistungsschreiben) sowie im November (Stadtmeisterschaften). Bei diesen Terminen wird die Wettschreibordnung des Deutschen Stenografenbundes zugrunde gelegt.

 

Satzung
STENOGRAFENVEREIN SCHLESWIG VON 1895 e. V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
§ 1 Nr. 1 Der Verein führt den Namen „Stenografenverein Schleswig von 1895 e. V.“. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Schleswig unter der Nr. 0175 am 23. März 2000 eingetragen.
§ 1 Nr. 2 Der Verein hat seinen Sitz in Schleswig und wurde am 23. August 1895 gegründet.
§ 1 Nr. 3 Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.
§ 1 Nr. 4 Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
§ 1 Nr. 5 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. d. Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.
§ 2 Zweck des Vereins
§ 2 Nr. 1 Zweck des Vereins ist die Förderung der Volks- und Berufsbildung sowie der Studentenhilfe

(§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 AO).

§ 2 Nr. 2 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§ 2 Nr. 3 Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
§ 2 Nr. 4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 2 Nr. 5 Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.
§ 2 Nr. 6 Mitglieder des Vorstands können für ihren Arbeits- oder Zeitaufwand (pauschale) Vergütungen erhalten. Deren Umfang darf nicht unangemessen hoch sein. Maßstab der Angemessenheit ist die gemeinnützige Zielsetzung des Vereins.
§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und/oder juristische Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet

a)        mit dem Tode des Mitglieds

b)        durch freiwilligen Austritt

c)        durch Streichung von der Mitgliederliste

d)        durch Ausschluss aus dem Verein

e)        bei juristischen Personen durch deren Auflösung

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen. Eine etwaige schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen.

§ 5 Mitgliedsbeiträge
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

 

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 6 Organe des Vereins
sind

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

§ 7 Vorstand
   
  Der Vorstand i. S. d. § 26 BGB besteht aus

a)        dem/der 1. Vorsitzenden

b)        dem/der 2. Vorsitzenden

c)        dem/der Schriftführer/-in

d)        dem/der Kassenwart/-in

e)        dem/der Jugendwart/-in

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch die/den 1. Vorsitzende/-n vertreten.

   
   
§ 8 Amtsdauer des Vorstands
   
  Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt:

 

·  in geraden Jahren: der/die 1. Vorsitzende, der/die 1. Kassenwart/-in, der/die 2. Schriftführer/-in, ein/e Beisitzer/-in (Unterrichtsreferent/-in).

·  in ungeraden Jahren: der/die 2. Vorsitzende, der/die 1. Schriftführer/-in, der/die Jugendwart/-in, der/die 2. Kassenwart/-in, ein/e Beisitzer/-in (Referent/-in für Leistungsschreiben).

Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des/der Ausgeschiedenen.

   
   
§ 9 Beschlussfassung
   
  Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorstand schriftlich einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der/die 1. oder der/die 2. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters/der Leiterin der Vorstandssitzung.

Die Vorstandssitzung leitet der/die 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der/die 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom/von der Sitzungsleiter/-in zu unterschreiben.

Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der beschließenden Regelung erklären.

   
   
§ 10 Mitgliederversammlung
   
  In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied – auch ein Ehrenmitglied – eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands; Entlastung des Vorstands

b) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrags

c)  Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands

d)  Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

e)  Ernennung von Ehrenmitgliedern

   
   
§ 11 Einberufung der Mitgliederversammlung
   
  Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederver­sammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung per Aushang/E-Mail unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktag. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
   
   
§ 12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
   
  Die Mitgliederversammlung wird vom/von der 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom/von der 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vor­standsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter/eine Leiterin.

Das Protokoll wird vom/von der Schriftführer/-in geführt. Ist diese/-r nicht anwesend, bestimmt der/die Versammlungsleiter/-in einen Protokollführer/eine Protokollführerin.

Die Art der Abstimmung bestimmt der/die Versammlungsleiter/-in. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimm­berechtigten Mitglieder dies beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der/die Versammlungsleiter/-in kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse beschließt die Mitgliederversammlung.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der ab­gegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszwecks) ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich.

Für die Wahlen gilt Folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der ab­gegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, die die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom/von der jeweiligen Versammlungsleiter/-in und dem/der Protokollführer/-in zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des/der Versammlungsleiters/-in und des/der Protokollführers/-in, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

 

§ 13 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung
   
  Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der/die Versammlungsleiter/-in hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.
   
   
§ 14 Außerordentliche Mitgliederversammlungen
   
  Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10, 11, 12 und 13 entsprechend.
   
   
§ 15 Auflösung des Vereins und Anfallsberechtigung
   
§ 15 Nr. 1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 12 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der/die 1. Vorsitzende und der/die 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus anderen Gründen aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
   

 

§ 15 Nr. 2  
 
  Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 31. März 2014 verabschiedet.
   
  Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins

a) Inventar, Mobiliar, PCs und alle bewegliche Geräte dem jeweiligen Vermieter, soweit dieser eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft ist, zu.

 

b)  Das Barvermögen, Bestand der vorhandenen Konten sollen an eine Stiftung oder einen gemeinnützigen Verein gehen, die/den die Auflösungsversammlung bestimmen wird.

Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 31. März 2014 verabschiedet.

Schleswig, 31. März 2014